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August Wilhelm Gildemeisters Abschied von Bremen — 1 Kommentar

  1. Die Vorstellung von Taxodium auf ganzer Seite im Bremer Weser-Kurier/Bremer-Nachrichten
    hat mich auf Gildemeisters Tagebuch aufmerksam gemacht. Gildemeister gilt als einer der
    bedeutenden Kaufleute in Bremen, sein Handelshaus über chinesische Seide bestand bis 1980.
    Mein Urgroßvater (siehe meine Website) hatte 1940 mit den „abenteuerlichen Reisen von Johann Gottfried Seume – Der Mann, der nach Syrakus spazieren ging“
    einen Bestseller zu einer Zeit, wo er vor den Nazis in die innere Immigration als Schriftsteller ging.
    Bücher und Kriegstagebücher, – wie ich nun aktuell dasjenige meines Großvaters lese -, über die
    Feldzüge Napoleons mit und gegen die Deutschen (Preußen?), verdeutlichen die gesamte Problematik,
    die wir Deutschen mit dem Nationalismus, also unserem Nationalstolz haben. Übrigens, auch
    in Herbert Schwarzwälders Reiseberichten über Bremen fehlen sowohl Seume, als auch Gildemeister, vielleicht,
    weil sie schließlich Wahlbremer waren. In Georg Brunolds „Nichts als die Welt“ (Historische Reiseberichte)
    ist Seume wenigstens enthalten.
    Grüße aus Bremen von einem Buten-Bremer,
    von Dieter (Lodsinclair Pseudonym)